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Freitag, 18. Dezember 2009

INVERTED CROSS Silber-Optik


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Nach christlicher Überlieferung bat der Apostel Petrus, als er bei seinem missionarischen Wirken in Rom verhaftet wurde und gekreuzigt werden sollte, kopfüber gekreuzigt zu werden. Dazu äußerte er, dass er nicht würdig sei auf die gleiche Weise wie sein Lehrmeister Christus zu sterben. Katholische Kirchen, die dem Heiligen Petrus geweiht sind, tragen oder trugen anstatt des lateinischen Kreuzes ein Petruskreuz auf dem Turm. Auch in der Kunst taucht das umgedrehte Kreuz, auch zusammen mit dem Motiv des Schlüssels, als Symbol des Apostels Petrus auf. In der Neuzeit wird das umgekehrte Kreuz auch als „Inversion“ christlicher Werte interpretiert. So entstand eine Neudeutung im Umfeld des modernen Okkultismus. In der Black-Metal-Szene wird darum das Kreuz, auch losgelöst vom religiösen Kontext, ähnlich dem Pentagramm als Symbol verwendet (Slayer, Deicide, Gorgoroth, Infestdead). In Teilen der Schwarzen Szene wird dieses Kreuz zur Provokation für die Ablehnung der Kirchen als Organisation und als Zeichen des Satanismus verwendet. Georg Baselitz verstieß mit seinem umgekehrten Kreuzigungsbild, das er der evangelischen Kirche in Luttrum überließ, bewusst gegen die Regeln der christlichen Ikonografie. Darüber entbrannte in den 1990er Jahren ein lang andauernder Streit.

GERMANENSCHILD Silber-Optik


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Das Symbol der altertümlichen Streitmacht des Germanischen Reiches. So diente der Schild nicht nur als Schutz vor Waffen der Gegener, sondern auch als Schutz beim Schlafen, als Schaufel im Schnee und zum schnellen Überwinden tiefer Täler als Rodel. Kriegsherren schmückten sich mit prunkvollen, aber sehr schweren Schilden, wobei der Krieger im Heer oft nur einen durch Metall verstärkten Holzschild erhielt.

FLEUR DE LIS Silber-Optik


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Der Merowinger König Chlodwig I. soll sich nach seiner Bekehrung zum Christentum Lilien als Wappenzier erwählt haben. Sie soll ihm durch einen Engel verliehen worden sein. Um den geheimnisvollen Nimbus weiter auszubauen, tauchte eine Legende auf, in der die Fleur-de-Lis im 5. Jahrhundert dem merowingischen König Chlodwig von der Jungfrau Maria überreicht wurde. Die katholische Kirche bekräftigte die Legende später durch die Assoziation Marias mit diesem Symbol. Seit 1179 schmückte sie das Wappen der Könige von Frankreich – drei goldene Lilien in blauem Feld. Sie sollten seine Läuterung durch die Taufe zeigen. Seitdem diente die Lilie den fränkischen Königen als Zeichen der Königswürde. Aber schon die königlichen Insignien der Franken waren mit Lilien verziert. Es wurde von König Philippe I. von Frankreich im 11. Jahrhundert angenommen. Sein Enkel Louis VII. war der Erste, der die Azure semé-de-lis Or (ein blauer Schild mit einem dichten Muster von kleinen, goldenen Lilien) als sein Abzeichen wählte und bald wurde dieses sehr eng mit seinem Land in Verbindung gebracht. 1376 wurde das Emblem von Charles V. von Frankreich in drei goldene Lilien auf blauem Grund geändert. Um das 14. Jahrhundert wurde die Lilie so eng mit der Herrschaft über Frankreich in Verbindung gebracht, dass der englische König Edward III. sein Abzeichen mit der Lilie schmückte, um seinen Anspruch auf die französische Krone zu bekräftigen. Sie wurde erst 1801 entfernt, als George III. den Anspruch auf den französischen Thron aufgab. Sie ist das bekannteste Symbol der französischen Monarchie. In der napoleonischen Kaiserzeit sind in Frankreich die Lilien durch die bonapartischen Bienen ersetzt worden.

DRAGONEYE Silber-Optik


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Das Auge des Drachen, in vielen Erzählungen sprach man von Diamanten mit unschätzbarem Wert. Drachenjäger machten sich zu Hauf auf den Weg, um Drachen um ihr kostbares zu entledigen.

DRACHENKREUZ Silber-Optik


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Bereits in der germanischen Mythologie kämpfte Königssohn und Schmiedelehrling Siegfried den Drachen Fafnir. Unzählige keltische Mythen beschreiben ähnliche Heldentaten. Die Bezwinger der einzigartigen Fabelwesen wurden von den Königen schwer belohnt. Man würdigte jene mit Amuletten, welche an ihre Taten erinnern, eine Art Urkunde ihres Könnens.

DRACHENAMULETT Silber-Optik


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Der Saga nach, erhielt der tapferste Dachenmeister/-töter das Amulett des Heldentums - das Drachenamulett, wobei die Form des Amuletts sich mehrfach unterscheidet. So mancher trug wohl einen kiloschweren Zahn des Drachen an seiner Kette, andere wiederum eine Schuppe. Die Zeit der Medallion bescherte den Helden dann ein Prunkstück aus Edelmetall in tragbarer Form.

DER PIRATENSCHILD Silber-Optik


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Im Altertum waren Piraten meist nicht von Kriegführenden unterschieden, ihre Beschäftigung galt häufig als ehrbar. Entsprechend erfolgte ihre Bekämpfung oder auch Insoldnahme nach Gesichtspunkten der Opportunität. Ab ca. 1400–1200 v. Chr. existierte im Mittelmeer ein Seevölkerrecht, aber erst um die Zeit des attisch-delischen Seebundes im 5. Jahrhundert änderte sich darin die Auffassung des Piraten vom Feind zum Verbrecher. Im ersten Jahrhundert v. Chr. bezeichnete Cicero die Piraten als Feinde der Menschheit, gegenüber denen kein Versprechen und kein Schwur zu halten sei. Nach einer Periode relativer Bedeutungslosigkeit des Seerechts verfestigte sich diese Ansicht im Hochmittelalter in der pauschalen Friedloserklärung des vermeintlich außerhalb der christlichen Gemeinschaft stehenden Piraten. Dies wirkte noch bis ins 19. Jahrhundert fort im Recht, Piraten auf See jederzeit ohne weiteres töten zu dürfen. Während das Jolly Roger Symbol (gekreuzte Knochen mit Totenschädel) eher für die ehrbaren Piraten stand, vereinte Der Pitenschild den niederen Abschaum der Freibeuter unter sich. Jene, welche nicht im Auftrag der Regierung plünderten, sondern für ihren "eigenen Hunger" plünderten.

DER KELTENSCHILD Silber-Optik


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Der Mythologie nach schufen die Kelten mannsgroße Schilde mit Helmen, um ihre Feinde zu verwirren. Man lockte den Angreifer so in einen Hinterhalt.

DAS NORDMANNENKREUZ Silber-Optik


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Steht für Einheit und Stärke der Berserker aus dem Nordland. Die wilden Horden wüteten auf ihren Eroberungszügen gen Süden mit unglaublicher Brutalität. Dabei entstanden grausige Mythen über das Nordland, welche sich wie ein Lauffeuer über die gesamte mittlere Welt verbreiteten. Man dichtete den skandinavischen Plünderern göttliche Stärke und Unbesiegbarkeit an. Auf Seiten der Berserker nahm man sich dieses Mythos an und schonte seine Kräfte für spätere Eroberungen. Als Zeichen der Zugehörigkeit entstand ein Berserker-Kreuz, das so genannte Nordmannenkreuz.

DAS HÖCHSTE KREUZ DER KELTEN Silber-Optik


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In der keltischen Geschichte unterscheidet man zwischen gleichschenkligen und traditionellen Kreuzen. Dieses gleichschenklige wurde als Ursymbol und höchstes Gut des keltischen Glaubens angesehen, wobei es nur den Edelleuten vorbehalten war, dieses Zeichen der Stärke von einem Kunstschmied herstellen zu lassen. Das niedere Volk gab sich mit Emitaten aus Holz oder Stein zufrieden.

DAS EISERNE KREUZ Silber-Optik


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Das Eiserne Kreuz (EK) war eine ursprünglich preußische, später deutsche Kriegsauszeichnung, die erstmals vom preußischen König Friedrich Wilhelm III. am 10. März 1813 gestiftet wurde. In Form und Aussehen des Ordens wurde bewusst die Anlehnung an das Balkenkreuz des Deutschen Ordens gesucht – ein schwarzes Tatzenkreuz mit den typischen, sich verbreiternden Balkenenden auf einem weißen Mantel, wie ihn die Deutschritter schon seit dem 14. Jahrhundert trugen. Die Urform dieses Kreuzes kommt aus dem Alten Ägypten und wurde von den Koptischen Christen übernommen. Man findet sie noch heute an den Koptischen Kreuzen in Äthiopien. Der Entwurf stammte von Friedrich Wilhelm III. selbst, die endgültige Ausführung nahm Karl Friedrich Schinkel vor. Der Berliner Stadtbezirk Kreuzberg von dem 1821 von Schinkel entworfenen und in dieser Form gehaltenen Denkmal hat seinen Namen. Hergestellt wurden die Orden von der Königlich Preußischen Eisengießerei. Obwohl die auf den Geburtstag Königin Luises (10. März) rückdatierte Stiftungsurkunde von 1813 ausdrücklich die einmalige und ausschließliche Verleihung für die Befreiungskriege vorsieht, wurde es in späteren Kriegen immer wieder neu gestiftet. Die „Schlesische privilegierte Zeitung" (Schlesische Zeitung) vom 20. März 1813 druckt die textlich umfangreiche "Urkunde über die Stiftung des eisernen Kreuzes" ab (datiert mit 10. März 1813, Unterzeichner ist Friedrich Wilhelm). Im Gegensatz zu vielen anderen üblichen Militärorden der Ära wurde beim Eisernen Kreuz bewusst auf wertvolle Materialien verzichtet.