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Freitag, 18. Dezember 2009

ODIN AMULETTE Silber-Optik


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Odin ist der Hauptgott in der nordisch-germanischen Mythologie und Religion, wie sie in den eddischen Dichtungen vorgestellt wird. Aus den salzbereiften Steinen leckte die Kuh Audhumbla den Riesen Bure; dieser bekam einen Sohn, Bör, welcher sich mit der Riesentochter Bestla vermählte und mit ihr Odin, Vili und Vé zeugte. Die letzteren beiden verlieren sich aus der Asengeschichte, werden selten erwähnt und haben wenig getan; Odin aber waltet mächtig, schöpferisch, durch alle Zeiten hindurch, bis zum Weltuntergang – dem Götterschicksal Ragnarök. Die erste Tat der drei vereinten Brüder war, dass sie gegen den Joten Ymir auszogen, ihn erschlugen und aus seinem Leichnam die Welt bildeten. Die Welt war durch Ymirs Blut überschwemmt und es rettete sich nur ein Paar, der Riese Bergelmir und dessen Frau. Nachdem die Erde gebildet war,sie war in zwei Teile geteilt, die eine nur aus Feuer,Müsbühlheim, die andere nur aus Eis, Jötunheim, dazwischen die Schlucht,Ymirs Grab,bevölkerte Odin diese, indem er ein Menschenpaar, Ask und Embla, erschuf. Allein das Riesengeschlecht pflanzte sich gleichfalls fort, und so war von Anfang an der Streit zwischen dem Guten und dem Bösen gelegt, in welchem auch Odin selbst untergeht, da er doch nur ein endlicher Gott ist.

NAGLFAR Silber-Optik


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Naglfar (altnordisch für "Totenschiff", "Nagelschiff") ist in der Nordischen Mythologie das Totenschiff. Es wird als das größte Schiff aller Zeiten beschrieben und gehört dem Muspell. Naglfar wird vor allem im Zusammenhang mit dem Weltuntergang Ragnarök erwähnt. Flottgemacht durch die Überschwemmungen der Midgardschlange führt es dann die Feinde der Götter zur letzten großen Schlacht heran. Je nach Quelle steht entweder der Riese Hrymir (nach der Gylfaginning) oder der verstoßene Ase Loki (nach der Völuspa) am Steuer. Naglfar wird aus den unbeschnittenen Nägeln der Toten gezimmert. Schon Snorri erwähnt in der Gylfaginning den Brauch, den Toten die Nägel zu schneiden, um so die Fertigstellung des Schiffs und damit indirekt Ragnarök selbst hinauszuzögern. Die Brüder Grimm greifen diesen Gedanken in ihrer "Deutschen Mythologie" auf, interpretieren ihn aber stärker hinsichtlich der weiten Ferne des Weltuntergangs: Dadurch soll die ungeheure Ferne und das langsame Zustandekommen des Weltendes ausgedrückt sein: Bis ein solches Schiff aus schmalen Nägelschnitzen der Leichen zusammengesetzt wird, verstreicht lange lange Zeit, und sie leidet noch durch die warnende Vorschrift Aufschub, allen Toten die Nägel vor der Bestattung oder Verbrennung zu schneiden. Die Interpretation des Namens Naglfar als "Nagelschiff" war vermutlich schon zu Snorris Zeiten eine volksetymologische Ableitung aus dem altnordischen nagli für "Nagel" (Wahrscheinlicher ist aber eine Herleitung in der Bedeutung "Totenschiff" zu gotisch naus "tot" bzw. altgriechisch nékus "Leiche") und far für "Fahrzeug, Schiff".

MJÖLNIR Silber-Optik


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Mjölnir (Bedeutung umstritten, womöglich „Malmer“, „Blitz“ oder „glänzende Blitzwaffe“) heißt in der germanischen Mythologie ein Hammer, die magische Waffe des Gottes Thor, mit der dieser die Feinde der Götter, vor allem die Thursen (Riesen) und die Midgardschlange bekämpfte. Snorri Sturluson berichtet in seiner Snorra-Edda (in den Skáldskaparmál) von der Erschaffung des Hammers. Mjölnir (der auch sog. Uru-Hammer) wurde von den beiden Zwergen Sindri und Brokk aus Uru-Erz geschmiedet und besitzt die Eigenschaft, dass er, wenn er geworfen wird, nie sein Ziel verfehlt und wieder in die Hand des Werfers zurückkehrt. Außerdem kann er nur von Thor geführt werden. Es heißt, dass Loki in Gestalt einer Fliege den Zwerg Brokk, der in der Schmiede das Feuer schürte, in ein Augenlid stach, so dass der Schaft des Hammers zu kurz geriet.

MIDGARD Silber-Optik


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Die Midgardschlange (Weltenschlange) (altnordisch Miðgarðsormr; auch Jormungand, altnordisch: Jörmungandr) ist in der germanischen Mythologie eine die Welt umspannende Seeschlange. Wie Hel und der Fenriswolf wurde auch sie von Loki gezeugt und gehört damit zu den drei germanischen Weltfeinden.

KREUZ DER KELTEN Silber-Optik


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Keltisches Symbol, 35 x 35 mm, Hartzink, Silber-Optik

IRMINSUL Silber-Optik


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Die Irminsul (die „emporgeschossene Säule“) oder auch Irmensäule oder Irmensul, war ein altsächsisches Hauptheiligtum und wird als eine große Holzsäule beschrieben. Sie symbolisierte nach den Quellen den Weltenbaum der germanischen Mythologie und ist als mit der Weltesche Yggdrasil aus der Edda und dem immergrünen Kultbaum beim wikingerzeitlichen Tempel von Uppsala zusammenhängend zu betrachten. Ihr genauer Standort ist unbekannt, wahrscheinlich befand sie sich aber in der Nähe der Eresburg bei Obermarsberg, wie die Formulierungen in den Annales regni Francorum („Fränkische Reichsannalen“) zum Jahr 772 nahelegen. Als weitere mögliche Standorte gelten u. a. die Gertrudenkammer (Drudenhöhle) in den Teutoniaklippen bei der Karlsschanze im Eggegebirge zwischen Willebadessen und Borlinghausen, die Externsteine, der Desenberg bei Warburg, die Iburg bei Bad Driburg, der Tönsberg bei Oerlinghausen und die Velmerstot am Nordende des Eggegebirges. Die Irminsul wurde von den Franken auf Veranlassung Karls des Großen im Jahre 772 während der Sachsenkriege zerstört.

INVERTED CROSS Silber-Optik


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Nach christlicher Überlieferung bat der Apostel Petrus, als er bei seinem missionarischen Wirken in Rom verhaftet wurde und gekreuzigt werden sollte, kopfüber gekreuzigt zu werden. Dazu äußerte er, dass er nicht würdig sei auf die gleiche Weise wie sein Lehrmeister Christus zu sterben. Katholische Kirchen, die dem Heiligen Petrus geweiht sind, tragen oder trugen anstatt des lateinischen Kreuzes ein Petruskreuz auf dem Turm. Auch in der Kunst taucht das umgedrehte Kreuz, auch zusammen mit dem Motiv des Schlüssels, als Symbol des Apostels Petrus auf. In der Neuzeit wird das umgekehrte Kreuz auch als „Inversion“ christlicher Werte interpretiert. So entstand eine Neudeutung im Umfeld des modernen Okkultismus. In der Black-Metal-Szene wird darum das Kreuz, auch losgelöst vom religiösen Kontext, ähnlich dem Pentagramm als Symbol verwendet (Slayer, Deicide, Gorgoroth, Infestdead). In Teilen der Schwarzen Szene wird dieses Kreuz zur Provokation für die Ablehnung der Kirchen als Organisation und als Zeichen des Satanismus verwendet. Georg Baselitz verstieß mit seinem umgekehrten Kreuzigungsbild, das er der evangelischen Kirche in Luttrum überließ, bewusst gegen die Regeln der christlichen Ikonografie. Darüber entbrannte in den 1990er Jahren ein lang andauernder Streit.

GERMANENSCHILD Silber-Optik


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Das Symbol der altertümlichen Streitmacht des Germanischen Reiches. So diente der Schild nicht nur als Schutz vor Waffen der Gegener, sondern auch als Schutz beim Schlafen, als Schaufel im Schnee und zum schnellen Überwinden tiefer Täler als Rodel. Kriegsherren schmückten sich mit prunkvollen, aber sehr schweren Schilden, wobei der Krieger im Heer oft nur einen durch Metall verstärkten Holzschild erhielt.

FLEUR DE LIS Silber-Optik


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Der Merowinger König Chlodwig I. soll sich nach seiner Bekehrung zum Christentum Lilien als Wappenzier erwählt haben. Sie soll ihm durch einen Engel verliehen worden sein. Um den geheimnisvollen Nimbus weiter auszubauen, tauchte eine Legende auf, in der die Fleur-de-Lis im 5. Jahrhundert dem merowingischen König Chlodwig von der Jungfrau Maria überreicht wurde. Die katholische Kirche bekräftigte die Legende später durch die Assoziation Marias mit diesem Symbol. Seit 1179 schmückte sie das Wappen der Könige von Frankreich – drei goldene Lilien in blauem Feld. Sie sollten seine Läuterung durch die Taufe zeigen. Seitdem diente die Lilie den fränkischen Königen als Zeichen der Königswürde. Aber schon die königlichen Insignien der Franken waren mit Lilien verziert. Es wurde von König Philippe I. von Frankreich im 11. Jahrhundert angenommen. Sein Enkel Louis VII. war der Erste, der die Azure semé-de-lis Or (ein blauer Schild mit einem dichten Muster von kleinen, goldenen Lilien) als sein Abzeichen wählte und bald wurde dieses sehr eng mit seinem Land in Verbindung gebracht. 1376 wurde das Emblem von Charles V. von Frankreich in drei goldene Lilien auf blauem Grund geändert. Um das 14. Jahrhundert wurde die Lilie so eng mit der Herrschaft über Frankreich in Verbindung gebracht, dass der englische König Edward III. sein Abzeichen mit der Lilie schmückte, um seinen Anspruch auf die französische Krone zu bekräftigen. Sie wurde erst 1801 entfernt, als George III. den Anspruch auf den französischen Thron aufgab. Sie ist das bekannteste Symbol der französischen Monarchie. In der napoleonischen Kaiserzeit sind in Frankreich die Lilien durch die bonapartischen Bienen ersetzt worden.

DRAGONEYE Silber-Optik


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Das Auge des Drachen, in vielen Erzählungen sprach man von Diamanten mit unschätzbarem Wert. Drachenjäger machten sich zu Hauf auf den Weg, um Drachen um ihr kostbares zu entledigen.

DRACHENKREUZ Silber-Optik


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Bereits in der germanischen Mythologie kämpfte Königssohn und Schmiedelehrling Siegfried den Drachen Fafnir. Unzählige keltische Mythen beschreiben ähnliche Heldentaten. Die Bezwinger der einzigartigen Fabelwesen wurden von den Königen schwer belohnt. Man würdigte jene mit Amuletten, welche an ihre Taten erinnern, eine Art Urkunde ihres Könnens.

DRACHENAMULETT Silber-Optik


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Der Saga nach, erhielt der tapferste Dachenmeister/-töter das Amulett des Heldentums - das Drachenamulett, wobei die Form des Amuletts sich mehrfach unterscheidet. So mancher trug wohl einen kiloschweren Zahn des Drachen an seiner Kette, andere wiederum eine Schuppe. Die Zeit der Medallion bescherte den Helden dann ein Prunkstück aus Edelmetall in tragbarer Form.